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Edelmetalle bei einer Währungsreform

 

Quer gedacht

08.10.12

Edelmetalle bei einer Währungsreform

Dr. Michael Grandt

Sie sind die Melkkuh Europas! Erst wenn Ihr Papiergeld-Vermögen umverteilt ist, wird der Euro-Crash kommen. Sorgen Sie also jetzt schon vor.


Der Abgang des Euro ist eingeleitet: Deutschland gerät aufgrund der immer gigantischeren Zahlungen und Garantieübernahmen selbst mehr und mehr an den Abgrund einer Zahlungsunfähigkeit. Ohne das deutsche Steuergeld, das die ganze EU zusammenhält, kann es aber keinen Euro mehr geben.





Ganz Europa will an Ihr Vermögen

Schon 2010 habe ich in meinem Bestseller »Der Staatsbankrott kommt!« vorhergesagt, dass ich eine Währungsreform in Deutschland mittelfristig für sehr wahrscheinlich halte. Den Zeitraum prognostiziere ich von heute an innerhalb der nächsten fünf bis sieben Jahre.
Damals erreichten mich viele E-Mails, warum ich eine Währungsreform denn schon in so einer kurzen Zeit erwarten würde. Heute ist es genau umgekehrt: Heute fragt man mich, warum ich denke, es ginge noch so lange.

Doch ich bleibe bei meiner Prognose. Denn noch haben wir Deutschen - also Sie alle - ein gigantisches Privatvermögen, das erst abgegriffen und europäisch umverteilt werden muss.

Unser Geldvermögen beträgt 4,7 Billionen Euro und entspricht somit etwa der offiziellen Gesamtverschuldung der europäischen Staaten. Klar, dass die Euro-Finanzminister nach Deutschland schielen. Hier liegt Geld, sehr viel Geld – Ihr Geld!

Deshalb wird es eine Zeit dauern, bis Ihr Kapital an unsere europäischen »Freunde« umverteilt ist. Erst wenn Sie als Steuerzahler keine Milch mehr geben, ist die Luft aus der Euro-Blase raus.

Doch die darauf folgende Währungsreform wird den Großteil Ihrer »Papiergeld«-Ersparnisse entwerten, sprich vernichten.


Edelmetalle als Krisengeld

Ich wiederhole mich gerne: Gold und Silber sind das ultimative Krisen- und Ersatzgeld. Diese Edelmetalle werden in der Übergangszeit zwischen alter und neuer Währung eine wichtige Rolle spielen. Ob auf dem Schwarzmarkt oder als Tauschmittel, die Münzen wären begehrter als je zuvor.

Natürlich würden dann auch die Edelmetallkurse sprunghaft steigen. So könnten vier Unzen Silber durschnittlich einem gegenwärtigen Monatslohn von etwa 2.000 Euro entsprechen.

Ähnlich war das schon vor rund 250 Jahren: Um 1760 verdiente ein französischer Arbeiter 1 Livre am Tag. Das entsprach zu jener Zeit 4,50 Gramm Silber. Bei damals sechs Arbeitstagen erwirtschaftete er also 27 Gramm Silber in eine Woche und somit vier Unzen im Monat.

Ich erwarte, dass Gold und Silber eine bestimmte Zeit lang parallel zur DM-II als inoffizielle Ersatzwährung fungieren. Mit Silbermünzen lässt sich gut tauschen oder auf dem Schwarzmarkt einkaufen. Gold hingegen wird als Wertsicherungsmittel für größere Beträge dienen.

Doch Sie dürfen nicht erst warten, bis der Crash da ist. Sparen Sie jetzt schon in inflations- und währungsreform-resistente Edelmetalle. Für den Großteil aller anderen, die warten und Sie jetzt als Pessimisten »beschimpfen«, wird es dann zu spät sein.

Hören Sie deshalb nicht auf die »Habenichtse« und gehören Sie heute schon zu der kleinen Gruppe der Edelmetallbesitzer. Denn nur 0,2 Prozent aller Privatanleger, die weltweit Papiergeldvermögen besitzen, legen in Edelmetalle an.

Und das, obwohl die Geschichte klipp und klar bewiesen hat: Währungen kamen und gingen. Gold und Silber aber blieben.

 


Dr. h.c. Michael Grandt, Jahrgang 1963, arbeitet seit 1992 als Publizist, Dozent und Fachberater für die Themenbereiche Wirtschaft, Finanzen und Zeitgeschichte. Er hat an zahlreichen Fernsehreportagen u.a. für BBC, Channel 4, ORF, RTL, SAT 1 und PRO 7 mitgearbeitet und ist in vielen TV-Talkshows als Experte aufgetreten.

Michael Grandt hat über 800 Contents verfasst und bisher 22 Bücher publiziert. Seine Werke „Der Crash der Lebensversicherungen“; „Der Staatbankrott kommt!“, „Europa vor dem Crash“ (mit Udo Ulfkotte und Gerhard Spannbauer), „Der Euro-Crash kommt“, in denen er die Euro-Krise schon vor Jahren präzise vorausgesagt hat, waren und sind seit Monaten auf den Bestsellerlisten von Spiegel, Handelsblatt und Manager-Magazin.

Im GeVestor-Verlag gibt er seit kurzem seinen eigenen Börsenbrief „Unter vier Augen – Wissen, was andere nicht wissen“ heraus https://www.gevestor.de/shop/details/unter4augen.html , der die Vermögenssicherung fokussiert.

 

2005 wurde Dr. Grandt die Staufermedaille für besondere Verdienste für das Land Baden-Württemberg und 2011 die Ehrendoktorwürde der staatlichen rumänischen Universität Pitesti verliehen. Er hält erfolgreiche Vorträge zu den Themen Finanzen und Wirtschaft. Mehr über seine Arbeit finden Sie unter www.michaelgrandt.de.

 
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